Die Software des NAS - eine unbeschreibbare Fülle!
Das NAS kann aber nicht nur dumpf Daten abspeichern... Es kann viel mehr! Ich kann hier nicht alle Funktionen beschreiben und erwähnen, da es so viele sind, dass ich wahrscheinlich Tagelang beschreiben müsste. Einen Überblick möchte ich aber geben.
Auf dem NAS läuft ein spezielles Linux, welches über eine hübsche Weboberfläche bedient und mit Hilfe derer sich das NAS und alle Funktionen und Einstellungen leicht konfigurieren lassen.
Die Grundfunktion (das Datenspeichern) wird gleich beim ersten Start eingestellt, da hier sofort gefragt wird, wie die eingebauten Festplatten angesprochen bzw. genutzt werden sollen.
Die Benutzerverwaltung kann man entweder an eine Domäne anschließen oder über das NAS selbst regeln lassen. Richtet man hier die Benutzer ein, wie sie auch auf dem Windows-Rechner vorhanden sind, hat man sofort Zugriff. Jedem Benutzer kann dabei ein individuelles Verzeichnis eingeräumt werden. Die Rechte lassen sich für jeden Benutzer einstellen. Dabei lässt sich wählen, ob der Nutzer „nur lesend", „lesend/schreibend" oder „keinen Zugriff" haben darf.
Natürlich gibt es auch Dienste, welche die Freigabe für eine Apple-Umgebung regeln. Sogar ein iTunes-Server ist dabei, der die Musik für i-Produkte freigibt.
Per DynDNS kann man das NAS von außen ansprechen, wenn die entsprechenden Ports durch den Router zum NAS geleitet werden. Ein DynDNS-Client findet sich in den Netzwerkseinstellungen.

VerwaltungsansichtAls Streaming-Lösung kommt ein TwonkyServer zum Einsatz. Dieser kann die Daten z.B. an eine PS3 weitergeben. Neben dem Twonky kommt auch eine weitere Multimedia-Station zum Einsatz, die über den Browser aufgerufen werden kann.
Natürlich ist auch ein FTP-Server an Bord, der sich über ein sicheres Protokoll ansprechen lässt. Auch ein sog. Webfilemanager ist dabei, über den man die Daten per Browser (und aus dem Internet, wenn man will) verwalten kann. Hier wird auf eine etwas ältere bzw angepasste extplorer-Version gesetzt.
Die Download-Station kann größere Downloads übernehmen. Auch eine Bittorrent-Software, ist in die Download-Station integriert, so dass Downloads in Ruhe in der die kleinen Schachtel verarbeitet werden können.

QPKG-Erweiterungen
Wem das alles nicht reicht, kann aus weiteren sog. QPKG-Paketen zusätzliche Anwendungen nachrüsten, z.B. eine phpMyAdmin-Verwaltung für MySQL-Datenbanken.
Ach ja: ein MySQL-Server und ein Webserver schon vorinstalliert und aktivierbar. Aber ein Joomla auf dem Gerät selbst zu installieren ist nicht besonders schön. Das NAS hat ein wwwrun-Problem und installiert man ein vorhandenes QPKG-Erweiterungspaket welches ein Joomla! enthält ist man erschreckt über die veraltete Version (V1.5.20).

Schön ist, dass das NAS selbst auch an Datensicherung denkt. Unter anderem kann man Amazons S3 Speicher einbinden. Doch mit den derzeitigen DSL-Leitungen ist ein Upload von 6TB eher eine Aufgabe für mehrere Monate und führt sicher zu großem Ärger beim DSL-Anbieter... Aber der an der Vorderseite befindlichen USB-Anschluss kann zum sichern auf eine externe Festplatte genutzt werden.

Tipps aus dem Forum
Bevor ich mir das NAS kaufte, ließ ich mich beraten. Doch nicht von einem geschickten Verkäufer in einem Fachgeschäft oder Geizmarkt, sondern von aktiven Nutzern der QNAP NAS-Geräte aus dem Forum unter qnapclub.de. Dort gibt es eine eigene Forenabteilung, die sich mit dem Thema Kaufberatung beschäftigt. Hier durfte ich meine unerfahrenen Fragen zum NAS stellen und mir wurde geduldig erklärt, worauf ich zu achten habe und mit welchen Einschränkungen ich zu rechnen hätte.
Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass mit dem NAS nicht alles sofort so funktioniert hat, wie man es erwarten könnte. Gerade der TwonkyServer stellte sich vorerst als äußerst bockig heraus. Doch dank dieses Forums bekam ich schnell Hilfe und fand Lösungen zu meinen Problemchen.

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