Mediatheken anzapfen mit MediathekViewLiebe Gemeinde,

die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben zum Großteil wundervolle Mediatheken. Hier kann man sich die Lieblingssendung nochmal anschauen. Prima, wenn man mal eine Sendung verpasst hat. Schade ist, dass man diese Sendungen meist nicht herunterladen kann, um Sie auf einem mobilen Endgerät (Handy, Laptop) zu schauen. Aber auch hier gibt es eine Lösung. Sie heißt schlicht MediathekView.


Die unter der freien GNU/GPL V3 stehende Software kann man unter http://zdfmediathk.sourceforge.net/ als ZIP-Datei herunterladen. Eine Installation ist nicht notwendig. Doch die Konfiguration hat es in sich!
Auf der Internetseite des Programms findet man einige nützliche Hinweise zum Betrieb des Programms, welche ich allen Experten ans Herz legen möchte. Nach einigem hin und her habe ich mich auch hineingefuchst. Weiter unten gibt es meine Zusammenfassung der (in meinen Augen) sinnvollen Einstelllungen.

Grundsätzlich wird für MediathekView eine aktuelle JAVA-VM benötigt, die man unter http://java.com/de herunterladen kann. Für den reibungslosen Betrieb des Programms werden allerdings noch zwei weitere Programme benötigt. Das ist zum einen der VLC-Media-Player, der sowieso auf keinem PC fehlen sollte und zum anderen der flvstreamer. Beide Programme sollten vor dem ersten Start installiert sein.

Eine Installation von MediathekView ist nicht nötig. Das Programm kommt in einer ZIP-Datei daher, die einfach in ein Verzeichnis (z.B. D:\Mediathek) entpackt werden kann.
Doch schon beim Start des Programmes geht es los. Nutzer eines Nokia-Handys bekommen meist beim simplen Doppelklick auf die Startdatei „Mediathek.jar“ Probleme, da sich die OVI-Suite mit dieser Dateierweiterung verbunden hat. Daher schrieb ich mir eine Batch-Datei mit folgendem Inhalt:

java -jar Mediathek.jar

(Einfach eine Textdatei mit dem Namen startemich.txt anlegen, diese Zeile einkopieren, speichern und mit dem Explorer umbenennen in startmich.bat - fertig)

Beim Start des Programms wird kurz die Aktualität der Software geprüft und schon ist man auf einer sehr aufgeräumten Oberfläche. Hier findet man Auswahlkästen für die Sender, das Thema (meist Name der Sendung) und ein Freitextfeld für den Titel. Darunter findet man eine Liste mit in Frage kommenden Treffern. Der Knopf „alle Filme neu laden“ läd eine aktuelle Liste der verfügbaren Sendungen. Soweit ist alles selbsterklärend.

Nun zu den etwas tückischen Einstellungen. Unter Einstellungen findet man die Allgemeinen Einstellungen, bei denen ich den sog. User-Agent auf Firefox gestellt habe. Das Häkchen bei Flash-Filme (RTMP-Protokoll) habe ich gesetzt.

Weitere Einstellmöglichkeiten unter Einstellungen sind unter Button zu finden. Für mich sind die Knöpfe „Aufzeichnen VLC“ und „Aufzeichnen flvstreamer“ wichtig. Bei beiden Knöpfen sollten die Programmpfade (unter Programm) auf Richtigkeit geprüft werden. Im Zweifelsfall einfach nochmal die Verknüpfung zu VLC bzw. zum flvstreamer mit Hilfe des Knopfes mit drei Doppelpunkten neu setzen. Das Häkchen bei „fehlgeschlagene Downloads wieder starten“ für beide Programme wichtig! Die Einstellungen lassen sich leicht mit dem Kopf „Prüfen“ prüfen. Meist erhält man hier direkt eine Fehlermeldung in einem gesonderten Fenster angezeigt, falls ein Fehler vorliegt. Ansonsten steht alles auf ok.
Die Einstellungen für Abos und PodCasts habe ich bisher nicht benutzt oder verändert. Wem diese Einstellungen nicht weit genug gehen oder weitere Hilfe benötigt, findet sie auf den Seiten des Entwicklers.

Hat man diese Einstellungen vorgenommen kann man sich auf die Suche nach einem Lieblingstitel begeben. Einfach den Titel aussuchen (evlt. vorher noch Sender und Sendung wählen oder Freitext angeben) und nun auf einen der Aufzeichnungs-Knöpfe drücken. Jetzt wird nach dem gewünschten Download-Verzeichnis und dem Dateinamen gefragt. Hat man beides angegeben und auf OK geklickt, beginnt die Aufzeichnung mit Hilfe des gewählten Programms (VLC oder eben der flvstreamer). Die Aufzeichnung kann nun etwas dauern. Sobald diese abgeschlossen ist lässt sich der Film auch schon im vorher angegebenen Ordner finden und gleich (am besten mit dem VLC) abspielen.
Für mobile Endgeräte (Handys, etc) ist meist das MP4-Format angesagt. Sollte der Film noch nicht als solcher vorliegen kann man z.B. mit dem AnyVideoConverter (schon vorgestellt im Adventskalender) umwandeln.

Viel Spaß mit den Mediatheken wünscht euch
euer Niko

 

 

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