Liebe Gemeinde,

jetzt ist Weihnachten schon wieder rum und der normale Alltagsstress hat einen wieder. Spendenaufrufe aus allen Richtungen verhallen langsam wieder. Doch eine Sache wäre da noch... Es geht um einen Spendenaufruf der besonderen Art. Keine Sorge: Keiner will euer Geld und ihr sollt auch nicht Mails an alle die ihr kennt verschicken, um glücklich zu werden.
Es gibt ein Projekt der Universität in Stanford, welches sich um die Menschen mit Krankheiten wie Parkinson, Kreuzfeld-Jacob und Alzheimer bemüht. Man beschäftigt sich nicht direkt mit den Menschen, sondern mit den auslösenden "Krankmachern". Es handelt sich hierbei um - jetzt kommt's - falsch gefaltete Proteine.
Folding@HomeDa man aber nicht genau weiß, welche Proteine genau wie falsch gefaltet sind, startete man das Projekt Folding@Home - sehr grob übersetzt: zuhause falten. (Einige kennen vielleicht Seti@home.)
Das ganze funktioniert ganz einfach. Lade dir von hier das Programm Folding@Home herunter. Installiere das Programm und führe es immer dann aus, wenn du deinen Computer gerade nicht benötigst. Jetzt macht dein Rechenknecht genau das, was er am besten kann: RECHNEN. Dein Computer errechnet jetzt, zusammen mit vielen 1000 anderen Computern (auch Playstations), mögliche Proteinfaltungen aus und schickt die Ergebnisse nach Stanford. So erreicht man Ergebnisse, für die mehrere Supercomputer zusammen benötigt würden.
Nochmal zu dem Programm: Das englische Programm ist so konzipiert, dass es je nach Rechenleistung den Prozessor voll auslastet, aber wenn Rechenkraft für ein anderes Programm benötigt, diese umgehend freigegeben wird. Im Endeffekt kannst du das Programm die ganze Zeit laufen lassen und trotzdem ungestört am Computer arbeiten - je nach Rechenverfügbarkeit wird der Prozessor zum Falten belastet. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, das Programm mit dem Bildschirmschoner zu starten; dies ist allerdings in der Regel wenig effektiv. Ich empfehle die Programmversion 5.03 mit der grafischen Oberfläche. Hier kann man sich dann von den Molekühlwolken beeindrucken lassen.
Die hohe Rechenlast ist eindeutig nicht für Laptops gedacht. Weder die Baterieleistung noch die Dauerbelastung ist für Laptops irgendwie geeignet. Daher ist diese Falterei nicht für Laptopnutzer wirklich zu gebrauchen. Außerdem wird eine Onlineverbindung benötigt. Die gerechneten Ergebnisse müssen ja wieder nach Stanford. Eine Flatrate ist hier Bedingung, weil sonst hohe Kosten entstehen würden; nicht wegen der hohen Transferraten sondern wegen der andauernden Verbindung...
Inzwischen gibt es eine kleine, aber wachsende Berliner Gruppe namens BerlinFolders. Solltest du den Drang verspüren in der Gruppe mitfalten zu wollen, dann trägst du im Programm unter der Rubrik "User" unter deinem Nutzernamen die Teamnummer 45631 mit ein. Dann rechnest du mit für die BerlinFolders-Gruppe.
Die Statistik dieser Gruppe, bei der ich meinen Knecht mitrechnen lasse findest du hier.
Auf martin.bastionbytes.de findest du unten die bisherigen Teammitglieder. Noch sind wir sehr wenig; trage dich ein und los geht's. Zusammen sind wir viele.

Fazit: Dieser Spendenaufruf kostet euch neben einem müden Lächeln sicher etwas: euren Strom und eure Rechenkraft - letztere aber nur, wenn ihr sie gerade nicht braucht.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht.
Bis bald
Euer mitfaltender Niko

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