lmms-logo.png Liebe Gemeinde,

Musik ist das halbe Leben. Für den einen oder anderen ist es aber möglicher Weise auch das ganze Leben?! An solche kreative Menschen richtet sich der heutige Software-Tipp. Das Linux MultiMedia Studio (kurz LMMS) ist ein Programm um Musik selbst zu machen. Gut, komplex und kostenlos sind die drei passenden Adjektive.
Dazu kommt noch das Programm Rebirth. Es wird von Propellerhead nicht mehr weiterentwickelt und wurde daher vom Hersteller zu Freeware erklärt. Nichts desto trotz erfreut es sich größerer Beliebtheit und wird durch Enthusiasten mit Modifikationen versorgt.

Beginnen wir mit dem Linux MultiMedia Studio (LMMS). Zuerst sollte man sich vom Namen nicht irritieren lassen. Das LMMS gibt es sowohl für Linux als auch für Windows unter der Adresse: http://lmms.sourceforge.net/ zum download.
Öffnet man das Programm erfreut den Nutzer zwar die deutsche Oberfläche, jedoch fühlt man sich in der Musikwelt erst einmal verloren. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, da die Fenster eine kleine Überschrift haben, die sich kurz erklären lässt; spätestens aber, wenn man mit der Maus darüber fährt.
Auf der linken Seite findet man eine Übersicht mit der Auswahl an Instrumenten, Samples und Projekten die zur Verfügung stehen. Die Instrumente des Schlagzeugs können dann zum Beispiel in den Song- bzw. Beat- and Baseline-Editor gezogen und dort weiterverarbeitet werden. Hier stehen einem die typischen 16 Schläge zum Befüllen zur Verfügung.
Instrumente für Melodien zieht man besser in den Songeditor. Dort kann man die Meldodien im so genannten Piano-Roll öffnen, wo mit Tonhöhen und -längen komponiert wird. Nun muss man die gewünschten Instrumente nur noch im Songeditor aktivieren. Die aktivierten Kästchen geben dann einen kleinen Überblick über die Tonabfolge in Form von orangenen Punkten auf schwarzem Grund.
Das Prinzip ist so einfach, dass selbst ich ein kleines Stückchen komponieren konnte.
Hört selbst.
Hier der Testloop

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Zugegeben, ich bin unmusikalisch und kann keine Noten lesen. Der geneigte Nutzer möge sich also bitte kein Beispiel an mir nehmen. Ich kann ja auch nicht alles Können... Für Notenprofis und Musikspezialisten ist es auf jeden Fall ein Tipp, der eine Menge Geld sparen könnte, da vergleichbare Programm sonst einen Haufen Geld kosten. Sucht man zudem nach freien Samples, die sich als z.B. WAV-Datei leicht in LMMS einfügen lassen, findet man schon eine Menge.
Hier habe ich einige Quellen aufgeführt.

rebirth.gifRebirth RB-338

Rebirth RB-338 ist eher ein schrittbasierter Sequenzer. Hier besteht keine einfache Möglichkeit beliebige Samples aus einer vorhandenen Liste einzufügen. Nun muss man kurz die Geschichte von Rebirth betrachten. Früher war Rebirth ein fast revolutionärer programmierter Nachbau der inzwischen nicht mehr im Handel erhältlichen Roland TR-909, TR-808 und TR-303 Drummachines. Hinzu kamen dann die Melodiesequenzer, um einfache Meldoien zu erzeugen.
Die Software eignet sich besonders gut um Technomusik oder einfache Grundrhythmen (z.B. für HipHop) mit ein wenig elektronischer Melodie zu produzieren. Das englischsprachige Programm wirkt nach dem Start etwas unaufgeräumt. Es unterteilt sich, wie schon angedeutet, in zwei Melodie-Teile und einem Rhythmusgerät. Hier kann sich der Musikliebhaber die Melodien und Rhythmen schnell zusammenklicken. Dabei können pro Gerät 4x 16 Pattern (also Klangreihen) abgespeichert werden. In der ersten Phase lässt man den oben in der Mitte befindlichen Schalter besser auf Pattern-Mode. So kann man in aller Ruhe die einzelnen Klangreihen nach Wunsch befüllen. Anschließend kann man im Songmode den Titel aufnehmen und so die echten gewünschten Variationen der auf den Melodiegeräten befindlichen Effektoren noch mit in die Pattern zumischen.
Die zur Installation und zum Starten benötigte CD lässt sich von der Internetseite http://www.rebirthmuseum.com herunterladen. Nach dem Brennen der CD lässt sich das Programm schnell und einfach installieren. Bei jedem Start wird man allerdings mit einer kleinen Fehlermeldung konfrontiert, wenn man keinen Midi-Eingang hat. Das Programm funktioniert aber trotzdem einwandfrei, auch ohne Midi-Eingang, allerdings muss man stets die CD eingelegt haben.

Viel Spaß beim Musikmachen wünscht euch
Euer Niko

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